Über mich

Mutig sein: große Träume haben

Schön, dass du das bist. Ganz stolz kann ich zwei Dinge präsentieren.
1) Mitte 2019 habe ich mein 1. Buch herausgegeben: SONNENLAUNE – 555 Tipps für einen schönen Urlaub
2) Ende 2019 habe ich das Start-up Travel & Tree gegründet, mit dem ich Reisen und Klimaschutz verknüpfe. Nähere Informationen findest du unter https://travelandtree.com

mutig unterwegs hingegen habe ich bereits 2016 online gestellt, weil ich gerne andere dabei unterstütze möchte, große Reiseträume in die Realität umzusetzen. Mir fällt immer wieder auf, dass viele Menschen vom Reisen um die Welt träumen, aber diese Reisepläne nie umsetzen. Dabei ähneln sich die Antworten immer wieder, warum sie es nicht tun …

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass wir alle viele Wünsche haben, die aber am Ende oft nur Ideen bleiben und nie in die Tat umgesetzt werden. Mein Bestreben war immer, Ideen wirklich umzusetzen und deswegen habe ich vielleicht auch schon so viele unterschiedliche Dinge erlebt. Ich merke aber auch, dass es früher irgendwie einfacher war als heute. Wenn ich mit anderen rede, stelle ich fest, dass wir alle dazu tendieren, keine konkreten Träume (mehr) zu haben.

Haben wir das Träumen verlernt?

Kinder sind in diesem Zusammenhang faszinierende Vorbilder. Sie zaubern großartige Bilder in ihren kleinen Köpfen, wissen ganz präzise, wie es in einem Wunderland aussieht, wie gut es dort duftet, wie köstlich die viele Leckereien schmecken und wie herrlich sich alles anfühlt. An solchen Visionen sollten wir uns orientieren!

Was wir Erwachsene tun, sieht meistens anders aus: Alles, was wir uns ausdenken, begrenzen wir mit Bedenken, Zweifeln oder nicht förderlichen Glaubenssätzen. Wir lassen uns von den unterschiedlichsten Aspekten aufhalten, um ihnen nicht zu folgen. Aus meiner Sicht ist ein entscheidender Faktor, dass wir oft nicht den nötigen Mumm oder die richtige Entschlossenheit haben, groß zu träumen und unseren Träumen wirklich nachzugehen. Genau das möchte ich ändern.

Wenn andere Menschen hören, was ich was ich so alles schon in meinem Leben gemacht und ausprobiert habe, sagen sie oft: „Oh, das würde ich auch gerne einmal machen“. Ich frage sie, warum sie es nicht einfach tun. Die Antworten sind sehr vielfältig und haben einen Grundtenor: „Wenn erst mal dies oder jenes erfüllt wäre, dann…“ Wenn, wenn, wenn…

Heute (!) ist die richtige Zeit.

Nicht morgen, nicht später, nicht irgendwann.
Das Leben ist zerbrechlich, mehr als wir im Alltag spüren und uns klar machen.
Ich habe bereits zwei ehemalige sehr gute Freundinnen verloren, die jeweils mit rund 40 Jahren gestorben sind. Das ist viel zu früh und zeigt, dass es uns alle jederzeit treffen kann. Ich will nicht später auf dem Sterbebett liegen und sagen müssen „oh hätt‘ ich doch…“ Es gibt viele Gründe, warum ich nicht kontinuierlich an dieser Seite weitergearebitet habe (so ein Blog ist wirklich extrem zeitintensiv). Jetzt beginnt alelrdings ein neuer Lebensbschnitt, in dem ich mich dem Thema „Mut“, „Reisen“ und „Klimaschutz“ umso mehr widmen mag. Weil Lebenszeit begrnezt und wertvoll ist, möchte ich das tun, was ich am miesten mag.

Mission: mutig sein

Meine Vision ist es, dich und andere zu inspirieren, Träume neu zu entdecken und mutig zu sein, ihnen zu folgen. Ein Schwerpunkt ist dabei das Reisen, einfach weil ich es als die beste Option für eine nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung ansehe. Ich spreche hierbei nicht von Urlaub, also Pauschal- oder All-Inclusive-Angeboten, sondern von individuellen Reisen, die man selbst unternimmt, ohne Reiseveranstalter, ohne ein Backup einer Reiseleitung, keine Kreuzfahrt oder geplante Reisetour, sondern von Abenteuern, sich in die Welt zu begeben und sich treiben zu lassen, den Tag so zu leben, wie er kommt, ohne feste Reisepläne und ein bestimmtes Sightseeing-Programm. Reisen heißt für mich, zu 100% in eine fremde Welt einzutauchen, ohne touristische Hotels, ohne ein extravagantes Essensbuffet, ohne einen ausgefallenen Pool oder Strandliegen an einem exotischen Strand, um die ich frühmorgens mit anderen Touristen ein Battle austragen muss, um den besten Spot zu ergattern.

Ich verstehe gut, wenn man Urlaub als Pause zum hektischen Alltag braucht. Auch ich mache hin und wieder Urlaub und genieße ihn. Meine Leidenschaft gilt allerdings dem Reisen und dem Entdecken von Regionen, die außerhalb des touristischen Mainstream-Angebots liegen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch wichtig, dass wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, gerade weil wir reisen. Viele Aspekte beim Reisen sind CO2-lastig (nicht nur der Flug), aber nicht zu reisen ist ja auch irgenwie keine Option… Deswegen gibt es Travel & Tree.

Hintergrundinformationen zu mir als Person

Ich bin ein lebensfroher Mensch und mag das Leben am liebsten von seiner schönsten Seite:

  • gute Laune haben
  • die Sonne genießen
  • viel Zeit mit Freunden verbringen
  • viel zusammen lachen und
  • gemeinsam schöne Erlebnisse teilen.

Wie schon erwähnt, reise ich wahnsinnig gerne und versuche, so oft wie möglich andere Orte, Länder und Kulturen zu erleben. Schon immer hatte ich ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Freiheit, Reisen und besonderen Erlebnissen, wodurch ich bereits verschiedene Dinge in meinem Leben gemacht habe, die ein bisschen Mut erfordern.

  • Leben und arbeiten in Costa Rica, Honduras und Thailand
  • Backpacken in Mittelamerika und Südost-Asien
  • Alleinreisen in diversen Ländern Europas und Afrikas
  • Probeleben in Zürich und Leipzig
  • Selbständige Unternehmerin: Unternehmensberaterin Vertrieb und bald Autorin 🙂
  • Hobbies wie z.B. Motorradfahren oder Tauchen
  • Erlebnisse wie z.B. Fallschirmsprung und Kite-Surfen…

 

Backpacker zum 1. Mal

Als ich mit Mitte 20 mein Studium als Dipl.-Ing. Innenarchitektur (FH) beendet hatte, war ich so abenteuerlustig, mich mit einem Rucksack zu bewaffnen und mich alleine ohne irgendwelche Spanischkenntnissen auf eine Reise nach Mittelamerika zu begeben. Als kleine, blonde Backpackerin habe ich mir Costa Rica, Honduras, Panama City, Kuba und Puerto Rico angeschaut – wobei ich in Honduras viel mehr Zeit verbracht habe als ich ursprünglich geplant hatte. Dort habe ich 5 ½ Monate als Divemaster (PADI) gearbeitet. Das war eine wirklich sensationelle und geniale Zeit! Immer, wenn ich an diesen Auslandsaufenthalt zurück denke, geht mir das Herz auf und ich spüre, wie kraftvoll das Leben in mir pulsiert. Das war echte Lebenstiefe.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich einen Job in einer internationalen Messebaufirma angenommen und parallel dazu noch eine Feng Shui Ausbildung absolviert. Das war keine Glanzentscheidung, denn: vom Karibik-Flair mit Larifari-Leben und viel Gelassenheit rein in die hektische Projektarbeit mit ausgeprägtem Stressverhalten und Termindruck rund um die Uhr, war ECHT anstrengend. Hatte ich sie noch alle?! Rückblickend sage ich: Nein, das hatte ich definitiv nicht!
Erst sehr viel später wurde mir klar, dass ich das vermutlich nur getan habe, weil man das halt so macht: Ganz gewöhnlich arbeiten gehen.

Backpacker zum 2. Mal

Kurz nach meiner Probezeit habe ich dann aber auch schon wieder meinen festen Job gekündigt. Ich hatte im Urlaub auf Mallorca einen deutschen Tauchlehrer kennenlernt, der in Thailand arbeiten wollte. Ich fand die Idee großartig und hatte mich spontan entschieden: ich fliege mit!

Gesagt, getan. Im November 2001 bin ich mit ihm nach Bangkok geflogen. Und so kam es, dass ich erneut als Backpacker unterwegs war. Diesmal in Südost-Asien. In Khao Lak, Thailand, arbeitete ich weitere 5 Monate meines Lebens als Divemaster. Danach bin ich alleine weitergereist und habe mir Laos, Vietnam, Kambodscha und Malaysia angeschaut. Das war eine bereichernde Zeit mit vielen wunderbaren Begegnungen, verrückten Ideen und einem außergewöhnlich schönen Geburtstag auf einer kleinen Pups-Insel mitten im südchinesischen Meer. Quasi am Arsch der Welt habe ich eine Schwarzwälder Kirschtorte mit Geburtstagskerzen geschenkt bekommen! Das war sensationell. Diese Erinnerung wird mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Start ins Berufsleben

Ich stieg also etwas später ins „echte“ Berufsleben ein als andere – und das lief auch nicht so ganz geplant und geordnet ab, wie man meinen könnte. Ich arbeitete stundenweise als freiberufliche Verkäuferin in einem Möbelhaus und bot ergänzend Feng Shui Beratungen an. Ich habe sogar Vorträge an der VHS gehalten! Ich besserte meine Einkommen auf, indem ich einen Office-Job in einer kleinen Vertriebsagentur annahm.

Diese Berufserfahrungen haben mich auf unterschiedliche Weise geprägt. Einerseits habe ich einige ganz besondere Feng Shui Erfahrung machen dürfen, die mir zeigten, wie eng unsere Gesundheit und unsere Wohnsituation zusammenhängen. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich denke auch immer mal wieder darüber nach, ob dieses Wissen auch anderen Menschen helfen könnte…

Andererseits erkannte ich, dass ich definitiv nicht im Einzelhandel und dann arbeiten möchte, wenn alle meine Freunde frei haben. Das macht mich höchst unglücklich. Ein Traumjob sieht für mich anders aus, als abends und am Wochenende im Möbelgeschäft zu stehen und auch beim schönsten Sonnenschein in kunstbeleuchteten, nicht-klimatisierten Räumen auf Kunden zu warten, die aber nicht kommen, weil sie im Garten sitzen und grillen.

Selbständigkeit

So kam es, dass der vermeintlich unwichtige und nicht so gut bezahlte Bürojob in der Vertriebsagentur mich ein Jahr später in meine echte Selbständigkeit führte. Ich hatte damals ziemlich spontan entschieden, mit meinen Eltern Vor- und Nachteile abgewogen und mir gesagt: „Das kriege ich hin! Ich habe zwar keine Ahnung wie, aber das schaffe ich!“ Und so war es auch.

Ein aufregendes, internationales Leben begann. Ich liebte, was ich tat und hatte einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Ich habe viel gelernt, hatte viel Spaß, war überaus erfolgreich und habe mir dabei auch noch viele fabelhafte Metropolen der Welt angeschaut: London, Barcelona, Madrid, Mailand, Amsterdam, Dubai, Shanghai, Hong Kong, Las Vegas… Klasse!! Es hätte immer so weitergehen können. Mit der Finanzkrise veränderten sich die Dinge. Ich musste mich umorientieren und bei null anfangen. Das war nicht schön. Es folgten viele schwierige Jahre, sowohl beruflich als auch privat, die mich immer wieder zu Veränderungen und Anpassungen zwangen. Das war nicht leicht, aber ich bin gestärkt daraus hervorgegangen.

Freiheit

Mit den vielen Herausforderungen, die mir begegneten, lernte ich, mutig auf eigenen Füßen zu stehen. Dafür bin ich heute dankbar. Ich habe das Vertrauen, dass ich alles tun kann, was ich möchte, wenn ich mich zu 100% dafür entscheide und alles dafür tue, was nötig ist.

Die Freiheit, die ich auf meinen Rucksackreisen und in der beruflichen Selbständigkeit erleben durfte, ist für mich ein sehr kostbares Geschenk. Menschen sagen mir immer wieder, dass Sie meinen Mut bewundern, mit dem ich durchs Leben gehe. Für mich sind Dinge selbstverständlich, die für andere unüberwindbare Herausforderungen zu sein scheinen, wie z.B. selbständig zu sein, alleine als Frau zu reisen, mit Konventionen zu brechen, eine eigene Meinung haben, sich von Menschen lösen, die einem nicht guttun etc.

Ich hoffe, dass ich die Zeit finde, diese Seiten zeitnah so umzubauen, dass sie einen Mehrwert im Sinne von „mutig unterwegs“ bieten, um dich und andere zu inspirieren, deine Träume zu neuem Leben zu erwecken und den Mut zu finden, sie in die Wirklichkeit umzusetzen.

Herzliche Grüße, Irene

 

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